Ausbildung zum Fitnesstrainer

Die Zahl der Mitglieder in Fitnessstudios wächst rasant. Grund dafür ist ein gestiegenes Bewusstsein für den eigenen Körper: Unsere Ernährung wird immer gesünder, der Blick auf die eigene Gesundheit immer wichtiger. Professionelle Unterstützung bieten Fitnesstrainer an. Durch eine hochwertige Ausbildung helfen sie beim Training und verhindern falsche Ausführungen.

Die Anmeldung im Fitnessstudio geht nicht nur mit dem Wunsch einher, sich an hochwertigen Geräten auszupowern. Vielmehr verlangt man für den monatlichen Mitgliedsbeitrag, mit professionellen Anleitungen unterstützt zu werden. Diesen Trend haben die Betreiber der Fitnessareale erkannt und setzen fast ausschließlich auf zertifizierte Fitnesstrainer, die eine Ausbildung hinter sich haben. Der moderne Beruf des Fitnesstrainers umfasst dabei nicht nur ein riesiges Portfolio an Übungen, sondern setzt gleichzeitig Kenntnisse über den menschlichen Körper voraus.

Fitnesstrainer mit C-Lizenz: Theorie und Praxis vereint



      

Wer eine Ausbildung zum Fitnesstrainer anstrebt, sollte einen langen Atem besitzen. Um die höchste Stufe, die A-Lizenz, zu erreichen, braucht es eine Menge Vorleistungen, die jedoch für sich schon einzelne Ausbildungen darstellen. Jeder angehende Fitnesstrainer beginnt mit der C-Lizenz. Die unterste Stufe der Leiter lehrt die Grundlagen und schafft ein Bewusstsein für den Beruf. Durch das Wissen über den fachmännischen Umgang mit Kraft- und Ausdauergeräten im Fitnessstudio erhält der Fitnesstrainer eine erste Kernkompetenz. Weiterhin stellt die Muskulatur des Menschen und deren Aufbau einen Schwerpunkt der C-Lizenz-Ausbildung dar. Nur wer den Kurs erfolgreich abschließt, darf die nächste Hürde auf dem Weg zur A-Lizenz angehen.

Mit der B-Lizenz steigt der Kompetenzbereich weiter an. In modernen Fitnessstudios findet man fast nur noch Trainer mit der zweithöchsten Lizenz. Der Grund liegt in den Fähigkeiten, die die Ausbildung vermittelt. Erst durch die B-Lizenz ist es den Fitnesstrainern möglich, die körperliche Konstitution neuer Mitglieder einzuschätzen, auf deren Basis Trainingspläne erstellt werden können. Einem Fitnesstrainer mit der zweithöchsten Lizenz sollen Fehlhaltungen oder muskuläre Defizite auffallen und einen Anhaltspunkt für zukünftiges Training geben.

Komplexes Wissen anwenden

Den Abschluss stellt die A-Lizenz dar. Die höchste Stufe der Fitnesstrainer-Ausbildung orientiert sich an einem Kundenklientel, das professionell Sport treibt oder rehabilitative Übungen benötigt. Das ausführliche Wissen über Krankheitsbilder und sporttherapeutische Anwendungen zeichnet die A-Lizenz ebenso aus, wie der Einsatz von Testverfahren zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit.

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