Fit bleiben mit Faszientraining

Faszientraining ist seit einiger Zeit ein Begriff, den man in der Fitnessbranche überall hört. Aber was genau ist das eigentlich und wozu nützt es? Faszien ziehen sich durch den gesamten Körper und sind vergleichbar mit einem Netz. Sie umhüllen Muskeln, Organe und Knochen und man könnte sie als ein sehr dünnes Bindegewebe beschreiben. Wissenschaftler wissen noch lange nicht alles über die Faszien, sind sich aber sicher, dass sie, wenn sie nicht gefordert sind, zum Beispiel bei Rückenproblemen eine Rolle spielen. Sie zu trainieren hat nachgewiesen positive Effekte auf den Körper und die Muskeln.

Regelmäßig die Faszien trainieren



      

Nicht trainierte Faszien können „verkleben“ und bewegen sich dann weniger geschmeidig. Das kann zu Schmerzen und Verspannungen führen. Die Faszien zu trainieren und Problemen im gesamten Körper vorzubeugen, ist sehr einfach und bereits zwei zehnminütige Einheiten pro Woche wirken wahre Wunder. Zu Anfang merkt man oft nur wenig von diesen positiven Effekten, aber nach einem halben Jahr etwa stellen sich deutliche Ergebnisse ein. Es kommt also auf die Regenmäßigkeit und die Ausdauer an. Das Equipment für Faszientraining ist denkbar einfach: Eine Matte, zum Beispiel eine Yoga- oder Trainingsmatte und ein Kissen reichen schon aus.

Wie trainiere ich die Faszien?

Das Training besteht aus elastischen Sprüngen. Hüpfen und der sogenannte Hampelmann sind gute und gleichzeitig einfache Übungen, die jeder auf Anhieb mitmachen kann. Wichtig ist es, locker zu bleiben und die Art der Sprünge zu variieren, mal von links nach rechts, mal auf einem Bein und so weiter. Dehnung ist die zweite Komponente des Faszientrainings. Man dehnt alle möglichen Muskeln im Körper, von den Armen, über die Seiten, den Rücken und die Beine. Dazu kann man einen Stuhl zu Hilfe nehmen. Auch hier sollte man die Stellung häufig wechseln. Lockerung ist der dritte Teil des Trainings. Langsames Rollen über eine Faszienrolle* ist dafür ideal.

Literaturempfehlungen:

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