Drei Ausreden für Warmduscher

Harte Kerle duschen kalt. Das trainiert die Willenskraft, stärkt die Abwehrkräfte, fördert die Durchblutung, und überhaupt. Wenn Du den Fehler machst, nachzufragen, dann zählen Dir die harten Kerle mit Vergnügen mindestens dreihundert Vorteile einer kalten Dusche auf. Die beste Wassertemperatur ist knapp über dem Gefrierpunkt.
Ich dusche warm. Das ist angenehmer, und überhaupt. Und wenn Du mich lässt, nenne ich Dir hier drei – dafür umso gewichtigere – Argumente für eine warme Dusche.

Die Vorteile einer warmen Dusche



      

Sie fördert die Durchblutung. Ja, das kann auch warmes Wasser. Gerade, wenn es ein, zwei Grad über Körpertemperatur ist. Wenn Du lange genug drin bleibst, ähnelt der Effekt schon fast dem einer Sauna: Du merkst es zwar für gewöhnlich nicht unter dem ganzen Wasser, aber auch unter der Dusche kann man ein bisschen schwitzen.

Sie entspannt, körperlich wie geistig. Genau wie in einer heißen Wanne lösen sich verspannte Muskeln, die Gelenke bewegen sich wieder geschmeidig und ein steifer Nacken lässt nach. Wenn Du mit Rückenschmerzen aufwachst, weil Du die Nacht über falsch gelegen hast, dann hilft nichts schneller als eine heiße Dusche.

Sie reinigt besser. Vor allem geht Fett gründlicher weg. Selbiges muss sich nämlich an Duschgel bzw. Seife binden und dann im Wasser lösen, und das geht umso schneller und gründlicher, je wärmer das Wasser ist. Wie es genau funktioniert, steht im Chemiebuch. Jedenfalls spült man nicht umsonst das Geschirr heiß, und wäscht Kleidung mit der höchsten Temperatur, die der Stoff aushält. Wenn ich dusche, will ich sauber werden, und das geht am gründlichsten mit warmem Wasser.

Die gesündeste Art, zu duschen

Ein bisschen Willenskraft ist gar nicht so verkehrt. Denn die wirklich gesündeste Dusche ist weder die heiße noch die kalte, sondern die, die alle Vorteile von beiden kombiniert. Soll heißen, zuerst warm waschen, und danach nochmal kurz kalt abspülen. Dann schuppt auch die Kopfhaut weniger.


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