Europas Superfoods Teil 1 – Brokkoli

Chia-Samen* hier, die ACAI Beere* da, Quinoa* zum Frühstück (und was kommt als nächstes?) – „Superfood“ ist das neue Wort der Gesundheitsgemeinde! Je weiter hergeschifft, desto besser. Dabei wachsen gesunde Sachen auch bei uns. Deshalb beginne ich heute meine Artikelreihe: Europas Superfoods. Für den Anfang das Gemüse, das wohl alle Mütter Deutschlands allen ihren Kindern vorsetzen, und keines jemals essen wollte: Brokkoli.

Was steckt in 100 g gekochtem Brokkoli?

– 121 Mikrogramm Vitamin K. Damit reichen 40-50 g Brokkoli für die kreislaufschützenden Wirkungen dieses Vitamins.
– 90 mg Vitamin C – stolze 90 % des Tagesbedarfs.
– 1,3 mg Eisen. Zu den 10-15 mg pro Tag schon ein guter Beitrag.
– 1,29 mg Vitamin B5. Das ist ein gutes Sechstel des Tagesbedarfs.
– Und das bei gerade mal 22 kcal.
Dazu kommen: Quercetin, Kämpferol und andere Flavonoide. Sie sind Farbstoffe, mit einem praktischen Nebeneffekt: Diese Flavonoide sind starke Antioxidantien, und können damit Krebs vorbeugen.

Und wie kocht man das?

      

Wirfst Du den Brokkoli einfach ins Wasser und kochst ihn, dann bleibt zwar das meiste der Vitamine drin, aber die Flavonoide waschen sich aus, und am Ende schüttest Du sie mit dem Kochwasser weg. Hier ist ein Rezept, wie Du den Brokkoli mitsamt aller gesunden Inhaltsstoffe auf den Tisch bringst:
In einen Topf so viel Wasser schütten, dass der Boden gerade einen halben Zentimeter bedeckt ist. Eine Prise Salz und zwei Prisen Zucker dazu und das ganze aufkochen. Den gewaschenen Brokkoli ins kochende Wasser legen und nur zwei, drei Minuten kurz andünsten, so dass er noch viel Biss hat. Das Wasser abgießen, ein Stückchen Butter über den Brokkoli schmelzen lassen, fertig.

Wenn Du einen Balkon hast, dann holst Du Dir am besten ein Anzucht-Set* und ziehst dein eigenes Superfood. Und hier ist noch ein ganzes Buch* darüber, was dieses ungeliebte Gemüse so alles kann.


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