Europas Superfoods Teil 3 – Petersilie

Es geht weiter mit meiner Artikelreihe über gesunde Lebensmittel, die Du nicht erst aus dem Urwald zu holen brauchst. Heute geht es um die Petersilie, die wahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum stammt. Genau ist das nicht mehr festzustellen, denn spätestens seit dem Mittelalter steht sie als Heilpflanze und Küchenkraut in den Gärten von ganz Europa. Zu Recht: Petersilie ist gesund, lecker, und leicht anzubauen. Du kannst sie auf dem Fensterbrett sogar in einem Weckglas* ziehen.

Was macht die Petersilie so gesund?



      

Ein Bund frische Petersilie (50 Gramm) enthält im Durchschnitt 80 mg Vitamin C und (je nach Sorte) einiges an Vitamin K. Wichtiger ist aber, was dieses Küchenkraut außerdem noch enthält: Ätherische Öle. Die sind bei Gewürzpflanzen für den Geruch und Geschmack verantwortlich. In der Petersilie besteht die gesunde Mischung unter anderem aus Myristicin (dem Halluzinogen der Muskatnuss), Limonen (das ungemischt nach Orangen riecht), und in kleineren Mengen aus Stoffen, die gerade als Medikamente gegen verschiedenste Erkrankungen getestet werden, von Multipler Sklerose bis Schuppenflechte. Bereits fest bewiesen und bekannt ist, dass Petersilie zum Entwässern nützlich ist.

Und wie koche ich das?

Von der Blattpetersilie isst Du die Blätter, von Knollenpetersilie die Wurzeln. Frische Petersilienblätter schmecken auf dem Butterbrot, in der Salatschüssel, oder als Gewürz in Saucen und zu allen Kartoffelgerichten. Wenn Du sie das ganze Jahr über haben möchtest, kannst Du gewaschene, klein gehackte Petersilienblätter auch einfrieren. Nach dem Auftauen haben sie dann keinen Biss mehr, behalten aber ihren ganzen Geschmack.
Wurzelpetersilie verwendest Du in der Küche so wie Sellerie oder Pastinaken. Hier sollten schwangere Frauen vorsichtig sein: Einer der Inhaltsstoffe kann in größeren Mengen die Wehen auslösen. Allgemein gilt die Petersilie, auch die Blätter, schon seit den alten Griechen als menstruationsfördernd.


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