Rom Wod – mehr als ein Trend?

Der neue Fitnesstrend Rom Wod ist von zwei Brüdern in Nordamerika entwickelt worden. Ihr Ziel war es, eine neue Mischung aus verschiedenen Trainingsstilen und Sportarten zu kreieren. Jeremiah und Daniel haben von Akrobatik über Yoga, Volleyball und Leichtathletik bis hin zu Basketball und Boxen alle möglichen Sportarten unter die Lupe genommen, und sie unter dem Aspekt der sogenannten „Range of Motion“ betrachtet, was man mit Bewegungsfreiheit übersetzen könnte. Durch das von ihnen erfundene Rom Wod soll diese Bewegungsfreiheit verbessert werden.

Rom Wod als vielseitiges Workout



      

Rom steht also für die Bewegungsfreiheit. Wod hingegen ist die Abkürzung für „Workout of the day“, also für eine Trainingseinheit. Diese Begrifflichkeit kommt aus dem Bereich des CrossFit, in dem einer der beiden Brüder auch als Trainer tätig ist. Die Idee hinter Rom Wod ist, dass das Trainingsprogramm online zur Verfügung gestellt wird. Eine zentrale Webseite übernimmt dabei gleich mehrere Rollen und präsentiert den Abonnenten die tägliche Trainingseinheit in Form eines Videos. Die Teilnahme am Programm ist kostenpflichtig. Immer wieder gibt es Schnupperangebote, bei denen man das Programm für 2-3 Wochen kostenlos testen kann, um zu sehen, ob es einem zusagt.

Worin besteht ein Rom Wod Training?

In den Trainingsvideos, die es bisher nur in englischer Sprache gibt, werden gezielt viele verschiedene Übungen zusammen gestellt, um die Bewegungsfreiheit zu verbessern. Die körperliche Beweglichkeit ist von Bedeutung ebenso wie die Leistungsfähigkeit und der Aufbau von Kraft und Ausdauer. Die Beschaffenheit des Bindegewebes soll gestärkt werden und daher ist vor allem die Stretchingphase besonders intensiv. Ein wichtiger Bestandteil des Rom Wod Trainings ist die Stabilisierung der Gelenke durch eine gezielte Kräftigung der Muskeln rund um die Gelenke. Nicht zuletzt werden auch Übungen zur Kontrolle der Atmung ausgeführt, die es dem Sportler ermöglichen, seinen gesamten Körper besser unter Kontrolle zu bringen, wie es im Kampfsport aber auch im Yoga von Bedeutung ist.


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