Soccacise – nicht nur für Fußballer

Der Begriff Soccacise (IFAA) setzt sich aus den beiden Worten Soccer für Fußball und Exercise für Training oder Übung zusammen. Das Konzept des Soccacise wurde 2007 von Leonardo Picardi, einem vielseitig ausgebildeten Trainer und Sportler in Mannheim entwickelt. Er wollte mit diesem neuen Konzept seine vielschichtigen Erkenntnisse und Trainingsmethoden so aufbereiten, dass sie sich an Breitensportler richten. Da Fußball in Deutschland die am weitesten verbreitete Sportart ist, kam der Name Soccacise zu Stande. Das Konzept richtet sich aber an alle Mannschaftsportler: Handballer, Basketballer, Footballer, Volleyballspieler und jede erdenkliche Gruppe von Sportlern und Sportlerinnen.

Soccacise für alle



      

Der Grundgedanke von Soccacise ist, dass Mannschaftssportler und Mannschaftssportlerinnen oft sehr einseitig trainieren und über die unzähligen Wiederholungen von Spieltaktiken, Sprints und Ballkontakten ihre Allgemeine Fitness ein wenig vernachlässigen. Soccacise und insbesondere Soccacise Athletics richtet den Fokus daher auf ein Training, das den gesamten Körper fordert und ihn damit auch wesentlich unanfälliger macht für Verletzungen. Dieses Fitness-Workout für Fußballer und andere Mannschaftsportler wird jedem Teilnehmer bewusst machen, dass er lange Zeit den ein oder anderen Muskel im Körper vernachlässigt hat. Nach der ersten Stunde ist Muskelkater garantiert und zwar an Stellen, an denen man dies eigentlich nicht vermutet hätte.

Abwechslung vom Teamsport

Beim Soccacise wird Wert auf den Aspekt Athletik gelegt. Vor allem Beinmuskeln und Gelenke sollen gestärkt und trainiert werden. Die Verletzungsgefahr wird durch die Mischung auf Ausdauertraining, Krafttraining und Koordination- sowie Gleichgewichtsübungen deutlich gesenkt, weil die Muskeln und Gelenke mit der Zeit flexibler werden und die gesamte Körperkoordination und -beherrschung sich verbessert. Ein Teil des Soccacise Trainings ist immer auch auf die Verbesserung der Reaktionszeit ausgerichtet und soll die Sportler auf abrupte Richtungswechsel vorbereiten, wie sie im Team-Sport ständig vorkommen. Nicht zuletzt macht das Training auch einfach Spaß, weil es Abwechslung zum üblichen Training bietet und den Teamgeist fördert, während alle im Team mal etwas Neues ausprobieren.


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