Mit autogenem Training dem Stress entkommen

Mit all den Annehmlichkeiten unserer modernen Gesellschaft gehen allerdings auch einige negative Aspekte einher. Dazu zählt sicherlich der Stress, der sich im Alltag der meisten Menschen unweigerlich ausbreitet. Zeitdruck und zu viel Stress führen zunehmend zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen von leichten Kopfschmerzen über psychische Belastungen bis hin zum Burnout-Syndrom. Aber auch kleine Mengen an Negativstress können die Lebensfreude und Lebensqualität beeinträchtigen. Daher ist weniger Stress immer erstrebenswert. Ein gutes Mittel zur Stressbekämpfung ist autogenes Training.

Mit autogenem Training gegen zu viel Stress



      

Es gibt natürlich viele Methoden, um Belastungen abzubauen. Manche Menschen setzen auf lange Spaziergänge, andere powern sich beim Sport aus. Wieder andere genießen ganz bewusst Zeit mit der Familie und wieder andere können bei einem guten Buch entspannen. Wirklich entspannend für Körper und Geist ist – vor allem, wenn der Stress schon droht, Überhand zu nehmen – das autogene Training. Es wurde von Johannes Schultz in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und ist seither auch von Schulmedizinern anerkannt. Bei der herkömmlichen Art autogenen Trainings konzentrieren sich die Übungen auf das Erlangen von innerer wie körperlicher Ruhe, auf Entspannung von Geist und Muskulatur sowie auf eine Entspannung von Herzschlag und Puls. Fortgeschrittene können mit autogenem Training sogar ihr Unterbewusstsein beeinflussen und nachhaltige Veränderungen in ihrer Psyche vornehmen.

Zu viel Stress bekämpfen

Autogenes Training als Stressbekämpfungsmittel ist vor allem dann interessant, wenn sich der Alltagsstress nicht auf andere Weise reduzieren lässt. Wer keinem ungesunden Stress ausgesetzt ist, muss sich auch nicht davon befreien. Aber heutzutage ist schon ein normaler Bürojob und eine Familie stressig genug. Zwei bis dreimal in der Woche auf autogenes Training als Gegenpol zurückzugreifen kann sehr positive Auswirkungen haben und zu viel Stress abbauen. Für das autogene Training muss man eine bequeme Haltung einnehmen. Anfänger setzen sich am besten hin, denn im Liegen riskiert man, dabei einzuschlafen. Nun atmet man mehrmals tief durch, lockert und entspannt alle seine Muskeln, einen nach dem anderen und konzentriert sich dann auf die einzelnen Muskeln ganz so, als gäbe es sonst nichts auf der Welt. Am Anfang ist das für viele Menschen schwierig, denn nur allzu leicht driften die Gedanken ab.

Autogenes Training Literaturempfehlung:


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