Das musst du über schlechte Kohlenhydrate wissen

Während noch vor einigen Jahren Fett zu vermeiden galt, hört man heute immer wieder, dass Kohlenhydrate die eigentlichen Dickmacher sind. Low Carb, also eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten ist ein aktueller Trend. Aber wie kommt es, dass Kohlenhydrate dem Fett den Rang als teuflisches Nahrungsmittel ablaufen konnten und was ist dran an dem Wettern gegen Kohlenhydrate?

Umstritten: gute und schlechte Kohlenhydrate



      

Man könnte es so einfach ausdrücken: es gibt gute und schlechte Kohlenhydrate. Daran sieht man schon, dass Kohlenhydrate im Grunde nicht schlecht für den Körper sind. Ganz im Gegenteil, sie sind sogar lebensnotwendig. Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass bei einer ausgewogenen Ernährung 50% des täglichen Energiebedarfs aus Kohlenhydraten stammen sollten. Gleichzeitig wird vor den schlechten Kohlenhydraten gewarnt. Kohlenhydrate liefern dem Körper Energie. Der Körper verwandelt die verschiedenen Arten von Kohlenhydraten unterschiedlich schnell in Glukose und nutzt so die Energie. Zu viel dieser Energie wird jedoch vom Körper für schlechte Zeiten gespeichert, wodurch man zunimmt. Es gibt auf der einen Seite stärkehaltige Kohlenhydrate wie zum Beispiel in Kartoffeln oder Linsen, die langsam in Glukose umgewandelt werden und Ballaststoffe (ebenfalls Kohlenhydrate), die vom Körper nicht verwandelt werden können. Sie kommen in Gemüse und Getreide vor. Diese Ballaststoffe erfüllen aber eine wichtige Aufgabe im Verdauungstrakt und werden daher täglich benötigt.

Schlechte Kohlenhydrate vermeiden

Als schlechte Kohlenhydrate werden die Kohlenhydrate bezeichnet, die weder stärkehaltig noch Ballaststoffe sind. Sie enthalten Einfachzucker und Zweifachzucker und werden vom Körper sehr schnell verwendet. Sie sind in Weißmehlprodukten und in vielen Nudelarten sowie in Pizzateig und den meisten Kuchen enthalten. Diese Kohlenhydrate sorgen für ein rasches Ansteigen des Insulinspiegels und für eine schnelle Bereitstellung der Energie. Man hat aber bald danach wieder Hunger und der Verdauungstrakt wird nicht ausreichend „beschäftigt“. Zudem erhöht der schnelle Wechsel zwischen hohem uns niedrigem Insulinspiegel das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Zusammenfassend kann man also sagen, dass Kohlenhydrate, wenn sie aus Vollkornmehl oder Gemüse stammen, alles andere als schlecht für den Körper sind.


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