Dr. Atkins Diät

Die Atkins Diät oder Dr. Atkins Diät beruht auf dem Grundsatz, sehr wenige Kohlenhydrate und wenig Gemüse zu sich zu nehmen, dagegen aber beim Eiweiß- und Fettverzehr keine Grenzen zu setzen. Immer nur Fleisch, Eier und Käse zu essen, mag für den ein oder anderen verlockend klingen. Aber ist das denn wirklich eine gesunde Diät?

Wie funktioniert die Dr. Atkins-Diät?



      

Dr. Atkins war ein Kardiologe. Er hat die nach ihm benannte Diät erfunden. Bei dieser Diät isst man zu jeder Mahlzeit Fleisch, Fisch, Käse oder Eier und zwar so viel man möchte. Im Gegenzug muss man bei dieser Diät auf Lebensmittel mit Kohlenhydraten weitestgehend verzichten. Das bedeutet, dass Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, aber auch fast alle Gemüse und Obst nur in sehr kleinen Mengen auf dem Speiseplan stehen. Sie sollten nur 15 bis 20% der Nahrung ausmachen. Die einzige Ausnahme bildet laut Dr. Atkins Spinat. Ganz generell darf man auch zwischen den Mahlzeiten so viel snacken, wie man möchte, solange es sich nicht um Gemüse oder Kohlenhydrate handelt. Normalerweise nutzt der Körper die Energie aus Kohlenhydraten umgehend. Sind jedoch keine Kohlenhydrate verfügbar, greift er auf Fette zurück. Das ist die Grundlage der Gewichtsreduzierung bei dieser Art von Diät.

Vorsicht bei der Atkins Diät

Der Vorteil bei der Atkins Diät ist, dass man keine Kalorien oder Punkte zählen muss und sich grundsätzlich immer satt essen kann. Tatsächlich berichten viele Menschen, die die Atkins Diät ausprobiert haben davon, dass sie ihr Gewicht mit dieser Maßnahme reduzieren konnten. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass eine so einseitige Ernährung auf Dauer nicht gesund sein kann. Wenn man sich für die Dr. Atkins Diät entscheidet, darf sie maximal zwei bis drei Wochen verfolgt werden, wenn man seinem Körper nicht schaden will. Die hohe Aufnahme von Proteinen kann über längere Sicht die Nieren beeinträchtigen und das viele Fett wirkt sich negativ auf die Blutfettwerte aus. Die Dr. Atkins Diät kann kurzfristige Erfolge erzielen ist jedoch bei Medizinern umstritten.


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