ATP Energiegewinnung einfach erklärt

Dass die Muskeln beim Training, aber auch bei jeder täglichen Bewegung eine wichtige Rolle spielen, steht außer Frage. Damit sie optimal funktionieren können und Energie verbrennen, müssen sie gut versorgt sein. Muskeln benötigen Energie und zwar in Form von Adenosintriphosphat, das auch kurz als ATP bezeichnet wird. Gelangt das ATP in die Zellen, wird es dort von Enzymen gespalten und es entsteht Phosphat. Dieser Prozess wird als ATP Energiegewinnung bezeichnet. Dadurch entsteht Energie, die zum Großteil von den Muskeln dazu benutzt wird, Bewegungen, also Kontraktionen auszuführen. Ein gewisser Teil der Energie wird auch immer als Wärmeenergie frei.

Versorgung der Muskeln: ATP Energiegewinnung



      

Die ATP Energiegewinnung kann im Muskel nur dann ablaufen, wenn kontinuierlich ATP vorhanden ist. Der Körper hat normalerweise Energie gespeichert, zum Beispiel in Form von Glykogen. Glykogen ist im Körper gespeicherte Glukose, die wir über Stärke und Zucker zu uns nehmen. Glykogen wird in den Muskeln gespeichert und kann direkt abgerufen werden. Dazu gibt es die aerobe und die anaerobe Energiegewinnung. Die anaeroben Prozesse laufen ohne Sauerstoff ab. Dabei wird als Nebenprodukt Milchsäure erzeugt. Die anaerobe Energiegewinnung geht schneller, ist aber etwas weniger wirkungsvoll als die aerobe Energiegewinnung. Letztere benötigt Sauerstoff und es entsteht als Nebenprodukt Kohlendioxyd.

Effiziente ATP Energiegewinnung

Bei der aeroben Energiebereitstellung werden also Sauerstoff und Glykogen benötigt. Wenn die unmittelbaren Glykogen-Speicher aufgebraucht sind, greift der Körper auf die Fettreserven zurück, um die Muskeln bei andauernder Belastung weiter mit ATP und damit mit Energie zu versorgen. Fett kann nur auf aerobe Weise verbrannt werden, nicht durch anaerobe Prozesse. Wer also Sport treibt und für das Training immer eine ideale Energiequelle im Körper bereit halten will, der muss Kohlenhydrate essen. Dies gilt auch während einer Diät, denn ohne Energie können die Muskeln nicht funktionieren, verbrennen nicht optimal Energie und die Verletzungsgefahr steigt. Vor allem für Ausdauersport, der ja zum Abnehmen ideal ist, braucht der Körper genügend Glykogen.


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