Sport mit Milchbrüsten

Das Baby ist da, die Nachblutungen haben aufgehört, Du hast einen Tagesablauf gefunden, und jetzt willst Du Dich wieder bewegen. Es gibt nur ein Problem: In die Sport-BHs, die Du vor der Schwangerschaft getragen hast, passt Du mit den Milchbrüsten nicht mehr hinein. Einen größeren, gut stützenden Sport-BH kaufen, die Turnschuhe geschnürt und los? So leicht ist es leider nicht. Denn ein Sport-BH drückt die Brüste zusammen, was einerseits weh tut, andererseits die Milchbildung stört. Für die Stillzeit ist nicht jede Sportart geeignet.

Sport nach der Entbindung: Das gibt es zu beachten



      

Zu dem Problem mit dem Sport-BH kommt noch ein zweites: Ein Stillbaby kann man nicht lange bei jemand anderem lassen. Sobald der Nachwuchs Hunger bekommt, muss die Mutter zur Stelle sein. Laufen, weite Fahrradtouren und sonstiges Ausdauertraining fallen jetzt flach. Vermutlich wirst Du jetzt auch gar keines machen wollen. Einen Monat nach der Entbindung fühlt man sich deutlich fitter als einen Monat vorher: Das Gewicht des Babys ist weg, und man braucht nicht mehr für zwei zu atmen. So reicht die Puste länger.
Die Bauchmuskeln sind nach einer Schwangerschaft verlängert, und das Bindegewebe dazwischen ist schwach. Mit Bauchmuskeltraining solltest Du erst einen oder zwei Monate nach der Entbindung wieder anfangen.

Diese Sportarten helfen gegen die Baby-Pfunde

Kein Ausdauersport also, keine Crunches, und am besten etwas, das man zur Not in einem normalen BH machen kann. Yoga oder Pilates tun jetzt gut und helfen, dass der Bauch wieder normal wird. Wenn Dein Baby drei, vier Monate alt ist und anfängt, sich für seine Umgebung zu interessieren, kannst Du es mit auf die Matte nehmen und ein bisschen Mutter-Kind-Gymnastik veranstalten. Willst Du Muskeln aufbauen? Thera-Bänder* lohnen die Investition. Willst Du an die frische Luft, aber nicht immer nur den Kinderwagen durch die Gegend schieben? Mit einem Tragerucksack* kannst Du ein Baby mit zum Wandern nehmen. Wenn das Kleine nach einer Weile schwer wird, dann darf es der Vater tragen.


Ähnliche Artikel zu diesem Thema:


.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*