Superkompensation im Sport

Der Begriff Superkompensation geistert in der Welt der Sportfans und -freaks herum, aber viele Sportler können sich nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Wer immer nur trainiert ohne seinem Körper Regenerationszeiten zu gönnen, wird nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Wer sein Training nicht richtig aufbaut und gestaltet, der wird ebenfalls Schwierigkeiten haben, seine Ziele zu erreichen. Training bedeutet nämlich, dem Körper in jeder Trainingseinheit besondere Reize zu setzen. Die Superkompensation im Sport hängt eng mit diesen Reizen zusammen.

Superkompensation im Sport für nachhaltige Trainingserfolge



      

Nicht jedes Mal, wenn Du „trainieren“ gehst, trainierst Du deine Muskeln auch wirklich. Das mag merkwürdig klingen, aber von Training im eigentlichen Sinne kann man nur dann sprechen, wenn den Muskeln ein Trainingsreiz gesetzt wird und sich dadurch eine Superkompensation einstellt. Du kannst durchaus eine Stunde laufen oder Krafttraining machen, ohne einen Trainingsreiz für deine Muskeln zu setzen, nämlich indem Du einfach nur eine gemütliche Sporteinheit absolvierst. Wirkliches Training bedeutet, dass Du deine Komfortzone verlassen musst. Die Superkompensation beim Sport setzt nur dann ein, wenn deinen Muskeln neue Reize gesetzt werden und sie ihre Leistung im Vergleich zum letzten Mal steigern müssen. Dies erreichst Du entweder durch höhere Intensität oder durch längere Dauer des Trainings.

Superkompensation: Sport ist nicht immer gleich Training

Jedes Mal, wenn Du deinen Muskeln eine neue Anstrengung abverlangst, sie neu oder stärker belastest, sie länger beanspruchst oder sie schwerer heben lässt, „wundern“ sich die Muskeln darüber, weil von ihnen etwas Neues verlangt wird. Sie versuchen dann aber, mit der neuen Aufgabe zurecht zu kommen und bereiten sich auf diese neue Anforderung vor, indem sie wachsen und stärker werden. Um diesen Prozess der Superkompensation kontinuierlich aufrecht zu erhalten, muss also jede Trainingseinheit die vorherige um ein kleines bisschen übertreffen. Trete aus deiner Komfortzone heraus und fordere deinen Körper jedes Mal aufs Neue! Nur so erzielst Du sichtbare Erfolge. Aber Vorsicht: übertreibe es nicht mit der Größe der Schritte und auch nicht mit dem Tempo deiner Steigerungen und Trainingsreize. Folge einem zuvor festgelegten Trainingsplan, um stets kleine Fortschritte zu machen, ohne deine Muskeln zu überfordern oder zu verletzen.


Ähnliche Artikel zu diesem Thema:


.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*