Boxsport: schützen Boxbandagen wirklich vor Verletzungen beim Boxen?

Boxen zählt zu den beliebtesten Kampfsportarten in Deutschland. Berühmte Boxer wie Muhammad Ali oder Mike Tyson trugen zur Popularität des Boxsports bei. Obwohl Boxen Fitness und Koordination fördert, birgt der Sport ein gewisses Verletzungsrisiko. Das Tragen von Boxbandagen beim Training und Wettkampf soll die Gefahr klaffender Platzwunden und anderer Verletzungen minimieren. Doch schützen die Bandagen wirklich vor den Auswirkungen harter Boxkämpfe?

Verletzungsrisiko durch geeignete Bandagen minimieren

      

Auf Laien wirkt der Boxsport extrem gefährlich. Fachleute behaupten hingegen, dass der Boxsport wesentlich sicherer ist als andere Sportarten. Dennoch kommt es bei Boxkämpfen häufig zu Gesichtsverletzungen, Zerrungen und Stauchungen. Da beim Boxen hohe Kräfte auf die Handknochen einwirken, besteht die Gefahr, dass diese aus ihrer natürlichen Position springen oder gar brechen.
Zahlreiche Verletzungen beim Boxtraining und bei Boxkämpfen ließen sich bereits durch das Tragen angemessener Schutzbekleidung wie Boxbandagen und einen angemessenen Kopfschutz verhindern. Im Amateurbereich des Boxsports, wo einheitliche Schutzmaßnahmen gelten, ist das Verletzungsrisiko deshalb deutlich geringer als im Profisport. Fachleute empfehlen, zum Schutz vor Verletzungen sowohl im Training und im Wettkampf geeignete Boxbandagen zu tragen. Passende Ausrüstung für den Boxsport und andere Kampfsportarten ist im Fachhandel, wie bei Clothed for Combat, einem Spezialshop für Kampfsportausrüstung und -Zubehör erhältlich. Boxbandagen stabilisieren das Handgelenk und schützen Hand- und Fingerknochen vor Verletzungen. Um vor Verletzungen zu schützen, müssen die Bandagen straff um Hand und Finger gewickelt werden.
Beim Kampfsport spielt die Sicherheit der Sportler eine wichtige Rolle. Verletzungen der Hände zählen zu den häufigsten Unfällen beim Boxsport und können weitreichende Folgen haben. Durch das Boxtraining wird die Hand enorm belastet. Da die Fingerknöchel beim Boxen der direkte Aufschlagpunkt sind, müssen sie besonders geschützt werden. Außerdem werden beim Boxsport die Handgelenke stark strapaziert. Falsche Handhaltungen, die häufig bei Anfängern im Box- und Kampfsportbereich zu beobachten sind, erhöhen das Verletzungsrisiko zusätzlich. Von Fachleuten wird deshalb das Tragen von Boxbandagen bei jedem Training empfohlen. Allerdings können falsch angelegte Bandagen zu irreparablen Schäden in den Gelenken führen und die Mobilität im Training und beim Wettkampf einschränken.

Übung und Geschick beim Binden von Boxbandagen erforderlich



      

Das richtige Binden der Boxbandagen erfordert Übung und Geschick. Zu den häufigsten Anfänger-Fehlern zählt zu festes Wickeln, das Durchblutungsstörungen verursachen kann. Beim Binden der Boxbandagen sollte darauf geachtet werden, dass diese weder zu locker noch zu fest gebunden werden. Wenn ein Taubheitsgefühl spürbar ist, sitzen die Bandagen zu fest.
Damit Fingerknochen und Gelenke ausreichend fixiert und vor Verletzungen geschützt werden, müssen Boxbandagen auch zwischen den Fingern gebunden werden. Die beim Boxbandagen dürfen keinesfalls zu kurz sein, damit auch bei größeren Händen der notwendige Schutz gewährleistet ist. Beim Binden müssen deshalb einige Schleifen gewickelt werden. Als ideale Länge gelten bei Boxbandagen Abmessungen zwischen 2,5 bis 4,5 Metern sowie eine Breite von 5 Zentimetern.
Die meisten Boxbandagen besitzen eine Schlaufe für den Daumen und werden durch Klettverschlüsse geschlossen. Hochwertige Bandagen bestehen aus Baumwolle. Dieses Material nimmt sehr gut Feuchtigkeit auf und verhindert dadurch einen durchfeuchteten Innenhandschuh. Schützende Bandagen werden nicht nur beim Boxen, sondern auch bei anderen Kampfsportarten, die Schlagtechniken enthalten getragen, wie beim Kick- und Thaiboxen.
Auch Bodybuilder schützen sich durch Bandagen vor Verletzungen. Bei professionellen Boxkämpfen ist der sogenannte Cutman für Erste-Hilfe-Maßnahmen zuständig. Dieser Fachmann, der neben dem Trainer und dem Physiotherapeuten in der Ecke des Boxers positioniert ist, kümmert sich um die Erst-Versorgung von Sport-Verletzungen.


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