Training: Drinnen versus Draußen

Die Einen schwören auf ihr Fitnessstudio, das sie im Sommer wie im Winter unabhängig von der Witterung aufsuchen und dort immer ideale Bedingungen für den Sport vorfinden. Andere bewegen sich nur, wenn das Wetter sie dazu einlädt, sich im Freien zu bewegen. Das Risiko, während der Wintermonate auf der Couch zu versauern, ist dann leider recht groß. Natürlich macht Bewegung bei angenehmen Temperaturen draußen richtig Spaß. Aber ist es wirklich gesünder, im Freien zu trainieren?

Sport im Freien



      

Mit den steigenden Temperaturen im Frühling und den ersten Sonnenstrahlen und warmen Tagen steigt die Motivation an und auch die Lust auf Sport kommt bei vielen wieder frisch auf. Umgekehrt verhält es sich im Herbst, wenn es abends früh dunkel wird und die Tage kühler werden – viele entscheiden sich dann lieber gegen Bewegung und für einen Fernsehabend. Für Sport im Freien spricht, dass das Training effektiver sein kann. Bis zu einem Drittel mehr Kalorien kann man verbrennen, wenn man in Wald und Feld joggt, statt im Studio auf dem Laufband zu laufen. Das liegt unter anderem daran, dass man draußen gegen den Luftwiderstand angeht und sich deutlich mehr anstrengen muss. Außerdem kommen Steigungen und stetige Geländewechsel dazu, die das Training abwechslungsreicher und damit effizienter gestalten. Für das Training außen spricht der Faktor Sonne. Die Sonnenstrahlen erzeugen im Körper zusätzlich Hormone und gute Laune und leisten ihren Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden. Das Vitamin D, das der Körper aus dem Sonnenlicht gewinnt, stärkt zudem die Knochen.

Was spricht für das Studio?

Für den Sport im Fitnessstudio spricht eindeutig, dass man ihn das ganze Jahr über ausüben kann, vollkommen unabhängig vom Wetter und mit gleichbleibender Motivation. Ausreden wegen Regen oder Dunkelheit verlieren ihre Bedeutung und wer die Trainingseinheiten zwei oder dreimal in der Woche in seinen Alltag und seine Routine integriert hat, der riskiert kaum, im Winter für ein paar Monate faul zu sein. Dazu kommt noch die Motivation, dass man allmonatlich seine Beiträge bezahlt und für sein Geld auch etwas haben möchte.

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